Projekt

Ziel der icetrack AG ist es, geeignete Eisberge um den 60. Grad südlicher Breite, d.h. außerhalb der antarktischen Schutzzone, zu identifizieren und bis etwa zum 30. Breitengrad zu schleppen, um sie vor Ort zu schmelzen und das so gewonnene Wasser zu verteilen und zu vermarkten.

Die Ortung des Eisberges erfolgt durch das weltweit anerkannte Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven (AWI) mittels hochentwickelter Radar- und Satellitentechnologie. Ein von Prof. Dr. Heinrich Miller zusammengestellter Mitarbeiterstab hat die Kriterien für den umfassenden, mehrstufigen Auswahlprozeß geeigneter Eisberge entwickelt und wird der gesamte Transport des ausgewählten Eisberges wissenschaftlich begleiten.

Der Transport erfolgt mit Hilfe eines Spezial-Schleppgeschirrs und einer ausreichenden Anzahl an Hochseeschleppern, welche die für den Transport des Eisberges erforderliche Zugkraft aufbringen. Das Volumen eines schleppbaren Eisberges liegt 18 und 120 Mrd. Litern. Die voraussichtliche Transportdauer beträgt zwischen 50 und 80 Tagen.

Am Ziel (z. B. vor der Küste des südlichen Afrikas) wird der Eisberg mit Spezialankern (die üblicherweise zur Befestigung von Bohrinseln eingesetzt werden) fixiert und schließlich geschmolzen. Die Verwertung erfolgt durch das Abschmelzen des Eisberges sowie das Auffangen und Abpumpen des Schmelzwassers. Die technische Ausrüstung (Labor, Pump- und Filteranlagen, Zu- und Ableitungen) wird auf einem Versorgungsschiff installiert, welches in der Nähe des Eisberges unter Beachtung eines Sicherheitsabstandes vor Anker geht. Auf dem Versorgungsschiff wird ein Labor zur Kontrolle der Wasserqualität eingerichtet.

 

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